Musical Ich war noch niemals in New York

Musical Ich war noch niemals in New York

Das deutsche Musical Ich war noch niemals in New York basiert auf Liedern des beliebten Sängers Udo Jürgens. Die Story des Musicals schrieb der österreichische Autor, Regisseur und Schauspieler Gabriel Barylli gemeinsam mit Christian Struppeck. Die Regie führte Struppeck gemeinsam mit dem bekannten Musicalregisseur Glenn Casale. Die besondere Choreografie wurde von der amerikanischen Choreografin und Regisseurin Kim Duddy erarbeitet. Zu den schmissigen Liedern von Jürgens brechen seit 2007 unter den Blicken des Publikums zwei Senioren zu einer ungeplanten Reise auf und stellen ihre erwachsenen Kinder mit ihrem Verhalten auf eine echte Probe …

Träume, die man hat

Lisa Wartberg ist zielstrebig und ehrgeizig. Die Fernsehmoderatorin will immer weiter auf der Karriereleiter und träumt vom deutschen Filmpreis. Mit dem Lied „Vielen Dank für die Blumen“ bedankt sie sich ausgesprochen medienwirksam bei einem jungen Fan von sich. Ihr Terminplan ist mit ihren Arbeitsterminen mehr als genug gefüllt, da geht die Mutter im Altersheim schnell unter. Diese Mutter Maria ist ihrerseits aber auch noch recht findig. Der Alltag im Altersheim sagt der rüstigen Rentnerin so in keiner Weise zu. Da sie feststellen muss, dass sich sonst keiner um ihr Wohl kümmert, wendet sie sich selber der Verwirklichung ihrer lang gehegten Träume zu. Mit ihrem Freund Otto Staudach – ebenfalls gelangweilter Bewohner des Altersheims – hält sie das Altersheimteam mit kleinen Mätzchen wie Kuchenklau und anderen feinen Ideen auf Trab. Ihm gesteht sie beim Verzehr des geklauten Kuchens „Ich war noch niemals in New York“. Und da der Wochenplan des Altersheims keinerlei Höhepunkte verspricht, brechen die beiden mit dem Ziel New York auf. Per Kreuzfahrt wollen sie New York erreichen und dort unter der Freiheitsstatue glücklich in den Hafen der Ehe einfahren.

Andere Pläne

Nach dieser Flucht reicht es der Heimleiterin. Völlig entnervt ruft sie die Kinder der beiden unternehmungslustigen Rentner, Moderatorin Linda und Fotograf Axel Staudach, an. Sie stellt ihnen das Ultimatum, dass ihre Eltern entweder innerhalb einer Woche wieder im Altersheim eintreffen würden oder sie die Plätze anderweitig vergeben würde. Lisa befürchtet das Schlimmste für sich und ihre Karriere. Und für Axel bedeutet bereits die Wochenendbetreuung seines 12-jährigen Sohnes Florian ein großes Opfer, da kann er seinen eigensinnigen Vater nicht auch noch gebrauchen. Mit dem Ziel ihre eigenen Chancen im Leben und in der Karriere nicht durch die Widerborstigkeit der Eltern zu verlieren beschließen sowohl Lisa als auch Axel, dass ihre Eltern sofort zurückgeholt werden müssen. Während Maria und Otto eine ganz entspannte Zeit auf ihrer Kreuzfahrt verbringen, hetzen ihre Kinder samt Ottos Enkel Florian ihnen von Hafen zu Hafen hinterher.